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Kinder sind das Beste, was wir haben!
Die Kinderfreundlichkeit in Deutschland wird entscheidend Einfluss auf
die demographische Entwicklung des Landes nehmen. Die Verbesserung der
Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft, Beruf
und Familie steht erstmals oben auf der Agenda zahlreicher politischer
Diskussionen. Mit der Stiftung Kinderland, dem Konzept einer "familienfreundlichen
Hochschule", erhofft beispielsweise die Hochschulrektorenkonferenz,
"mehr begabte junge Frauen für die Wissenschaft gewinnen" zu können.
Im Folgenden finden Sie einige Hinweise auf aktuelle Ausschreibungen
und Links zu einschlägigen Stellungnahmen und Publikationen aus Politik
und Wissenschaftsorganisationen:
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Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg: Tipps und Arbeitsmaterialien
Zum Thema Kinderbetreuung hat das Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg Tipps und Arbeitsmaterialien zusammengestellt, die Eltern die Entscheidung für die passende Betreuungsmöglichkeit erleichtern sollen. Sie finden sie auf der Homepage des Zentrums unter www.kompetenzzentrum-bw.de/FFBetr/Infomaterial/home.asp?4.
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www.kinder-ministerium.de
Das Internetangebot für Kinder des Bundesfamilienministeriums,
www.kinder-ministerium.de,
informiert auf kindgerechte Weise über gesellschaftspolitische Inhalte.
Nach einem Relaunch ist die Seite „noch spannender und informativer“.
Die Zielgruppe sind Kinder zwischen sieben und zehn Jahren. Die Seite
ist auch für den Einsatz in der Grundschule geeignet. In kurzen Texten
und animierten Bildern und Spielen werden Informationen vermittelt, an
verschiedenen Stellen können Kinder interaktiv tätig werden und selbst
zu Wort kommen. Link
- Neue Wege - Porträts von Männern im Aufbruch
Rollen verändern sich - nicht nur für Frauen, sondern auch
für Männer. Deswegen stellt das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend in dieser Broschüre beispielhaft
einige Männer vor, die einen anderen, neuen Weg in ihrem Leben
gehen. Sie können die Broschüre als einfache oder aktive
PDF-Datei herunterladen oder in gedruckter Form bestellen.
Link zur Broschüre
- Neues Programm "Zeit gegen Geld" leistet einen Beitrag
für Kinderbetreuung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt mit dem
neuen Programm "Zeit gegen Geld" neue Weichen: Studierende
und promovierende Eltern bekommen die Option, die Stipendienmittel
ganz oder teilweise für die Kinderbetreuung einzusetzen. Das
Programm sieht vor, dass Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Kinde
zusätzliche Betreuungsmaßnahmen finanzieren können,
indem sie vorzeitig auf Stipendienmittel zurückgreifen können.
Hier finden Sie die gesamte Pressemitteilung
- Neue Website zum CEWS-Projekt "Balancierung von Wissenschaft
und Elternschaft" (BAWIE)
HIntergrund von BAWIE ist der geringe Erkenntnisstand zur Kinderzahl
von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie zu Faktoren, die
deren Entscheidungen pro und contra Kinder beeinflussen. Auf http://www.bawie.de
wird das Projekt detailliert vorgestellt - von der Problemstellung
bis hin zur Zielsetzung und zum Zeitplan findet man dort alle Informationen
rund um BAWIE. Gleichzeitig bietet die Website viele weiterführende
Informationen zum Thema "Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie".
Darüber hinaus werden Netzwerke vorgestellt, die auf diesem Gebiet
aktiv sind.
- Projekt "Familiengründung im Studium"
Im Auftrag der Landesstiftung Baden-Württemberg wurde das Projekt
"Familiengründung im Studium" am sozialwissenschaftlichen
Frauenforschungsinstitut durchgeführt. Erstmals wurden an allen
Hochschulen des Landes Baden-Württemberg studierende Mütter
und Väter mit kleinen Kindern im Rahmen einer Längsschnitterhebung
in den Jahren 2004 und 2006 standadisiert befragt. Zusätzlich
wurden mit 30 Müttern und Vätern qualitative Interviews
geführt.
Hier geht es zum Projektabschlussbericht
- Fast Track: Exzellenz und Führungskompetenz für Wissenschaftlerinnen
auf der Überholspur
Fast Track, das erstklassige Intensivtraining der Robert Bosch Stiftung,
bietet im Zweijahresrythmus zwanzig exzellenten Postdocs einmalige
Chancen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir in mehrtägigen Kompaktseminaren
Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, um Ihnen den Weg zur Spitze
in Forschung und Wissenschaftsmanagement zu ebnen. Profitieren Sie
von Erfahrungsaustausch und Netzwerkbildung mit Führungskräften
aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und den Medien sowie von einem
zusätzlichen Stipendium für karrierefördernde Maßnahmen.
Sie erbringen wissenschaftliche Spitzenleistungen, verfügen über
internationale Erfahrung und sind bereit, Ihr Potenzial voll auszuschöpfen?
Dann sollten Sie sich für das Programm bewerben, das erneut im
Frühjahr 2009, dieses Mal für die Natur- oder Ingengieurwissenschaft,
ausgeschrieben wird.
Mehr Informationen finden Sie hier
- Online-Befragung von Doppelkarrierepaaren mit Kindern in Deutschland
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Liz Mohn, stellvertretende
Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, führen in Kooperation
mit der EAF eine Befragung durch. Sie richtet sich an Männer
und Frauen mit Kindern, die in einer Partnerschaft leben und eine
Fach- oder Führungsposition ausüben bzw. diese anstreben.
Von September bis November 2007 findet eine Online-Befragung statt.
Die öffentliche Präsentation der Ergebnisse ist für
den Mai 2008 vorgesehen. Die Befragung dauert ca. 25 Minuten und ist
unter folgendem Link
erreichbar.
- Fristverlängerung pro Kind zwei Jahre
Die Befristungsdauer f ür wissenschaftliche Beschäftigte mit Kind(ern)
bis zu 12 Jahren kann um zwei Jahre je Kind bei Betreuung eines oder
mehrerer Kinder unter 18 Jahren verlängert werden. Die Regelung gilt
für beide Elternteile. Voraussetzung ist, dass sich beide Elternteile
der Kinderbetreuung widmen.
"§2 Gesetz zur Änderung arbeitsrechtlicher Vorschriften
in der Wissenschaft
(1) Satz 3: Die nach den Sätzen 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer
verlängert sich bei Betreuung eines oder mehrerer Kinder unter 18
Jahren um zwei Jahre je Kind."
- berufundfamilie gGmbH
Verleihung neuer Grundzertifikate zum Audit familiengerechte Hochschule
am
31. August 2006 hat die berufundfamilie gGmbH an sieben Universitäten
und Fachhochschulen Grundzertifikate zum Audit berufundfamilie und
zum Audit familiengerechte hochschule erteilt. Darunter sind die vier
baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen, die auf dem
Weg zu einer Zertifizierung als familienfreundliche Hochschule vom
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg unterstützt
werden:
Hochschule Esslingen
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Universität Konstanz
Universität Mannheim.
Ziel der audit familiengerechten Hochschule ist es, "eine tragfähige
Balance zwischen den betrieblichen Interessen der Hochschule und den
familiären Interessen ihrer Beschäftigten und Studierenden zu erreichen
und dies langfristig in der Hochschule zu verankern" (aus der Broschüre
zum audit familiengerechte hochschule).
Die Auditierung erfolgt in vier Phasen. Einem Strategie-Workshop folgt
ein Auditierungs-Workshop, in dessen Verlauf das Grundzertifikat vergeben
werden kann. Nach einer darauf folgenden dreijährigen Phase, die mit
jährlichen Berichterstattungen zum Thema verbunden ist, kann die Re-Auditierung
und damit das endgültige Zertifikat vergeben werden.
Weitere Informationen sowie eine neue Broschüre zum audit familiengerechte
hochschule finden sich auf der website
der berufundfamilie gGmbH.
- "Studi mit Kids"
Offensive zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Kind(ern)
an Hochschulen
Am 26.10.2005 gab das Arbeits- und Sozialministerium den Startschuss
für eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit Kind(ern).
Gefördert werden vier Hochschulen, die eine Zertifizierung als familienfreundliche
Hochschule anstreben sowie Anwendungsprojekte „Studi mit Kids“
durchführen. Die Konzeption für das Programm „Studi mit Kids“
wurde in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium, den Gleichstellungsbeauftragten
an Hochschulen, den Studentenwerken und den Studienberatungsstellen
entwickelt.
Mit dem Programm sollen die Hochschulen im Land im Wettbewerb um die
besten Studierenden als auch um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
gestärkt werden.
Aus den 15 eingegangenen Bewerbungen wurden die Hochschulen Universität
Mannheim, Universität Konstanz, Pädagogische Hochschule Karlsruhe
und Fachhochschule Esslingen ausgewählt, die mit jeweils bis zu 10.000
Euro gefördert werden. Weitere
Informationen
Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales
- Stiftung Kinderland
Zweck der Stiftung ist der Ausbau von kinder- und familienfreundlichen
Strukturen in Baden-Württemberg. Die Förderung junger
Menschen - auch außerhalb von Bildungsprojekten - ist eines der
zentralen Anliegen der Landesstiftung im Sinne einer nachhaltigen
Zukunftssicherung. Der Aufsichtsrat der Landesstiftung hat deshalb
in seiner Sitzung am 20. Juli 2005 die Gründung der "Stiftung
Kinderland Baden-Württemberg" beschlossen. Mit dieser neuen
Stiftung will die Landesstiftung einen weiteren Markstein in ihrer
bisherigen Förderpolitik zugunsten von Kindern, Jugendlichen
und Familien setzen. Gemeinnützige Erziehungs- und Bildungsprojekte
sollen dazu beitragen, dass Kinder und Familien optimale Lebens-
und Entwicklungschancen in Baden-Württemberg vorfinden. Dazu
gehören Aktivitäten zur Gesundheits- und Bewegungsförderung
ebenso wie Projekte zur Drogenprävention und Integrationsmaßnahmen.
Die Stiftung ist eine unselbstständige Unterstiftung der Landesstiftung,
die mit einem Kapitalstock in Höhe von 50 Mio. Euro ausgestattet
wird.
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